Chronik

Bild (links) mit Text 1275

Die Gemeinde Flattach feierte im Jahr 1996 ihren 100. Geburtstag als selbstständige Gemeinde. Die erste urkundliche Erwähnung geht zurück auf das Jahr 1267, wo erstmals der Ortsname "Fletschah" zu finden ist.

Die Entwicklung der Gemeinde vollzog sich parallel mit dem Bergbau, wobei in den vergangenen Jahrhunderten Gold-, Eisen- und Kupfer abgebaut wurde. Gold in der Wurten, Eisen in der Raggaalm und Kupfer in der Großfragant. Der Bergbau wurde bis in das Jahr 1921 betrieben.

In den 70er Jahre bekam die E-Wirtschaft durch den Bau der Kraftwerke Gössnitz, Außerfragant und Innerfragant einen enormen Auftrieb, welcher sich bis heute fortgesetzt.

Im August 1966 schob sich eine riesige Schlammlawine zu Tal und verwüstete eine ganze Ortschaft. 3 Menschen kamen dabei ums Leben. 24 Menschen wurden obdachlos. Durch die unvorstellbare Hilfe der Zeitung
"Kurier", namentlich in der Person des Herrn Franz Traintinger, sowie 4000 freiwilliger Helfer, Soldaten und Professionisten aus ganz Österreich ist es gelungen, in den Jahren 1966 und 1967 ein ganzes Dorf - das heutige "Kurierdorf" - aufzubauen und der leidgeprüften Bevölkerung ein neues Zuhause zu geben.

Dem enormen Einsatz von Alt-Bürgermeister Siegfried Huber sowie des Tiroler Schikaisers Heinrich Schultz ist es zu verdanken, dass der "Wurtenkees" zu Kärntens einzigem Ganzjahresschigebiet "Mölltaler Gletscher" ausgebaut werden konnte. Seit damals wurde das Gebiet kontinuierlich erweitert. Mit dem Bau der 4er-Sesselbahn "Alteck" im Jahr 2011 kann die Attraktivität dieses Tourismusmagneten nun nochmals deutlich verbessert werden.

Zwei Bilder der Hochwasserkatastrophe ...